Fragst du dich wie dein eBook Cover die Leser richtig begeistern kann? Ein wichtiger Faktor ist meiner Erfahrung nach ein Foto! Mit einem Foto kann man Emotionen wecken, Inhalte verstärken und helfen Gelesenes zu verknüpfen und langfristig zu speichern.

Bilder von Dir oder lieber nicht?

Das ist eine Philosphie-Frage. Bei einem Coach, ErnährungsberaterIn oder ähnlichen Berufen, die stark mit der Persönlichkeit der Unternehmerin zusammenhängen, würde ich versuchen wirklich RICHTIG gute Fotos von Dir auf dem Titel zu präsentieren. Damit findet schon Bindung zu dir statt.
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In diesem Beispiel hat Dagmar Thiam ein wirklich geniales Foto, das perfekt zu ihrer Aussage passt,  Mehr geht nicht. Ich empfehle das aber nur, wenn Du wirklich richtig gute Fotos hast – Fotos mit dem „WOW“ Effekt. Andere Bilder von dir, die ok sind, kannst Du für eine „Über mich“ Seite benutzen.

Je nach Pose und Ausdruck kannst du verschiedene Emotionen erzeugen, in diesem Beispiel ist es die Aufbruchstimmung, die transportiert werden soll. Mit einem guten Bild kannst Du Vertrauen, Zuneigung und Bindung erzeugen.

Thematisch passende Bilder zu deinem eBook

Eine gute Idee sind auch thematisch passende Bilder zu deinem Thema.

  • Obst und Gemüse passt zur Ernährungsberatung
  • ein schöner Wohnraum bei der Einrichtungsberaterin
  • Sportbild beim Personaltrainer
  • Yogapose für die Yogalehrerin
  • usw…

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Mein Tipps hier:

  • Sei einzigartig, verwende Bilder, die Du noch nicht gesehen hast
  • gute Bilder verwenden
  • passende Bilder

Selber fotografieren oder Stock-fotos?

Ja auch hier scheiden sich die Geister und ich plädiere ganz klar zu JEIN. Warum? Ein Foto aus Deinem Yogastudio bei einer Yogastunde kann perfekt zu deinem eBook über die „5 wichtigsten Yoga-Posen“ passen, wenn es gut fotografiert ist und eine Stimmung zaubert. Ist es eher ein Schnappschuss, gehört es auf keinen Fall auf Dein eBook Cover.

Hier ein Beispiel: Dieses Foto ist nicht schlecht, das kann man verwenden, wenn man Details zum Kurs erklärt, irgendwo auf der Webseite oder auch in einem Flyer. Als eines von mehreren. Aber auf einem Cover „turnt“ mich das jetzt nicht an.
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Mit einer inszenierten Yogapose in der perfekten Umgebung oder einem Stimmungsbild mit Buddha erzeugst du mehr Interesse. Gerade der Buddha strahlt Ruhe, Gelassenheit aus  – genau das was die Leser brauchen.

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Also ganz klar noch mal: Wenn Du tolle Bilder hast, benutze sie. Wenn sie nur Schnappschuss-Qualität haben, dann guck dich doch einfach mal um, wo Du tolle Bilder bekommst. In meinem Blogbeitrag aus März habe ich kostenlose Quellen zusammengefasst.

Wie wecke ich Emotionen?

Emotionen sind in der Werbung sehr wichtig. Und dein eBook ist Werbung – Werbung für deine Arbeit. Eine Kostprobe deine Arbeit. Deine Visitenkarte. Eventuell sogar die erste Arbeit, die Dein Leser von Dir liest.

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Also nutze diese Chance! Zurück zu den Emotionen. Da ist es ganz wichtig zu überlegen, WAS deine Kunden gerade bewegt. Dein Thema ist „5 Tipps um dein Gewicht zu halten?“, dann möchten deine Leser schlank bleiben, sich wohlfühlen und aktiv am Leben teilnehmen. Ein Foto in Bewegung, beim Sport, beim Radeln, mit Lachen, Freude in der Natur passt da besonders gut.

Dein Thema ist „Wie dein Baby gut schläft?“ – dann wähle ein wunderschönes süßes Baby das vor sich hin schlummert. Ein Traum für jede gestresste Mutter.

Wähle die richtige Emotion

Jetzt geht’s in die Tiefe. Oft sehe ich Beispiele, die mit Emotionen spielen. Aber sie wählen den falschen Punkt, nämlich die Situation, wo der Betroffene gerade steckt. Zurück zum Beispiel der Mami mit einem nicht schlafenden Baby. Was macht das Baby? Es schreit und die Mutter ist verzweifelt. So:

Newborn crying baby boy. New born child tired and hungry in bed under blue knitted blanket. Children cry. Bedding for kids. Infant screaming. Healthy little kid shortly after birth. Cable knit textile

Das holt doch die Mutter perfekt ab, denn genauso ist die Situation. Ja so ist die Situation und selbst wenn das Baby jetzt zwei Nächte durchgeschlafen haben sollte, ist sie jetzt mit dem Blick auf das Baby wieder in ihrer Verzweiflung. Hhhhm – also nicht wirklich gut vorbereitend, auf was du erreichen willst. Dieses Gefühl überträgt sich jetzt unbewusst auf dich und dein Business. Schlecht, von daher besser so:

newborn baby sleeping in sling

Das selig schlummernde Baby weckt genau die richtigen Gefühle. Zufriedenheit, Ruhe, Freiheit. Mit dieser positiven Range an Gefühlen geht die Leserin jetzt an deine Arbeit und verknüpft diese Gefühle mit DIR!

Also denke nach, wenn es um die Bildauswahl geht. Überlege genau wohin Deine Leser wollen. Setze kein Bild auf das Cover, dass eine negative Stimmung erzeugt. Im Text kann z.B. das schreiende Baby erscheinen, aber bitte bitte nicht auf dem Cover!

Alles Liebe Deine

Simone

PS. Hast Du ein eBook? Wie sieht Dein Cover aus? Mit oder ohne Foto? Nutze doch einfach die Kommentarfunktion!