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Social-Media ist auch im Geschäftsleben angekommen. Während lange geglaubt wurde, dass man sich dort nur privat „rumtreiben“ würde, ist es nun als EIN ernsthaftes Mittel anerkannt Kundenbindung zu erreichen und Werbung zu platzieren. Eine Strategie für Facebook und andere Social-Media-Kanäle ist wichtig, damit die Energie und Arbeit, die man dort investiert auch wirklich Früchte trägt.

Content und Qualität sind wichtig. Man kann sein Fachwissen weitergeben und teilen sowie Informationen für Kunden oder auch potentielle Kunden zur Verfügung stellen. Aber auch ein super geschriebener Text wird ohne visuelle Unterstützung kaum Beachtung finden.

Denn:

Das Auge isst mit

Das gilt nicht nur fürs Kochen – sondern auch bei der Nutzung von Social Media zählen Bilder. Sie bleiben im Kopf und erwecken eine Emotion. Es werden andere Bereiche im Gehirn angesprochen als beim bloßen Lesen und damit wird eine stärkere Verknüpfung im Gehirn erwirkt.

erdbeere-facebook-postAussagen, die zusätzlich noch auf das Bild aufgebracht werden, verstärken noch die Verknüpfung zwischen Bild und Aussage. In diesem Fall: Ich kenne wenige Menschen, die bei dem Anblick einer saftigen Erdbeere nicht mit Speichelfluss reagieren (Hier lässt der Herr Pawlow grüßen). Das heißt, es wird ein ganz positives Gefühl erzeugt und die Aussage auf dem Bild oder auch im Text wird mit diesem Gefühl verknüpft. So kann sich Dein Slogan oder Deine Aussage mit einem positiven Gefühl im Text verankern.

Diese Aussage gilt natürlich nicht nur fürs Essen. Für jedes Thema, dass man bedient, gibt es Bilder, die Emotionen erzeugen. Der Motorradfreund ist begeistert von Detailaufnahmen der Technik. Tierfreunde lassen sich natürlich immer mit Bildern ihrer vierbeinigen oder gefiederten Freunde begeistern. Jemand der Entspannung und innere Ruhe sucht, wird sich an ruhigen Landschaftsbildern begeistern können. Du weißt am besten, welcher Reiz bei Deinen Kunden mit welchen Bildern ausgelöst wird.

Bei welchen Facebook-Beiträgen brauche ich ein Bild?

Ich würde sagen bei fast allen! Ein Teilen eines Links eine anderen Website oder auch das Teilen des eigenen Blogs verwendet die Vorschaubilder der Webseite oder evtl. das Beitragsbildes des Blogbeitrags und benötigt kein eigenes Bild. Alle anderen Posts können optisch aufgewertet werden!

Der ambitionierte Facebook User hat unzählige Posts bei jedem Facebook-Besuch auf seiner Timeline. Bilder von Freunden, Werbung von Firmen und abonnierten Seiten.

Wer gesehen wird – bleibt!

Der potentielle Kunde oder Leser muss dazu gebracht werden, zu stoppen!

stop

Wie ein Stoppschild sollte das Facebook-Bild wirken.

Das passiert vor allem durch Bilder. Wir reagieren auf Farben, Formen und auch Gesichter – Tiere und Babys erzeugen besonders positive Gefühle. Unser Mutter / Vaterinstinkt wird geweckt. Vorsicht! Das dritte oder vierte noch so süße Katzenbaby am Tag führt bei mir zu gähnender Langeweile – vor allem wenn es gar nichts mit der eigentlichen Aussage zu tun hat.

Das Bild unterstützt die Aussage Ihres Facebook-Posts

Ein Beispiel: Eine Ernährungsberaterin macht eine Facebook-Reihe über Lebensmittel und beschreibt einzelne Lebensmittel. Sagen wir mal das Thema ist: Paprika. Das könnte sie einfach nur mit einem Text machen – oder auch den Text mit einem Bild untermalen!
paprika

Mit diesen appetitlich aussehenden Paprika hilft sie dem Leser zu stoppen. Im Idealfall weckt sie auch eine Wunsch beim Leser, wie zum Beispiel: „Ja, ich möchte mich auch gesünder ernähren“.

Mut zum „Anderssein“

Ein Hingucker kann auch einfach nur anders sein. Oft sind wir gesättigt von den immer gleichen Bildern. Wir haben zum Beispiel mehrere Seiten zum gleichen Thema abonniert und wir bekommen von verschiedenen Seiten ähnliche Bilder zu sehen – das Thema verschwimmt in einer großen Masse. Sei anders – verwende etwas Neues. Etwas Lustiges – wenn es passt. Nehmen wir das Thema YOGA, hier werden gerne Buddhas, Steine, Lotusblüten oder Illustrationen in Yoga-Positionen verwendet. Wie wäre es einmal mit etwas ganz anderem, wie diesem Frosch im Lotussitz? (Wo ich dieses Kerlchen gefunden habe, verrate ich hier)

frosch-macht-yoga

Die Aufmerksamkeit DEINER Leser ist Dir erst mal sicher. Solche Bilder wirken als virtuelles Stoppzeichen. Bitte verwende solche Mittel sparsam und bewusst – ansonsten geht die Seriosität flöten. Außerdem stelle auf jeden Fall einen inhaltlichen Zusammenhang her. Nichts ist ärgerlicher, als wenn ein ganz anderer Inhalt hinter dem Post erwartet wird, als der der dahinter steckt. Zeitverschwendung ist kein Kavaliersdelikt in der heutigen Masse an Informationen!

Deine
Unterschrift

PS. Wie nutzt Du Bilder bei Facebook? Nutze dafür die Kommentarfunktion und schreiben Deine Gedanken auf – ich freue mich auf Ihre Anregungen. Im nächsten Blogbeitrag geht es um Formate, Schriften und die Anpassung an Dein Corporate Design.

PPS. Ich habe noch ein Geschenk für Dich: Lade Dir mein kostenloses E-Book zum Thema Ebook herunter lasse Dich in Zukunft über Neuigkeiten in meinem Blog informieren.